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Gemeinsamer Pakt für die Zukunft der Automobilindustrie

Gemeinsamer Pakt für die Zukunft der AutomobilindustrieIm Rahmen der VDA-Vorstandssitzung am 22. Juni 2005 in Berlin wurde eine Vereinbarung zur Sicherung der Qualität von Top-Managern der Automobilindustrie unterzeichnet. Die heutigen Lieferketten sind länger, verzweigter und globaler. Die Vereinbarung schafft einen unternehmensübergreifenden Ansatz zur Sicherung und zum Ausbau der Position der deutschen Hersteller in der Automobilindustrie. Die Vereinbarung deckt alle Phasen von der Produktentwicklung bis zur Produktion ab:

VDA-Regeln zur Qualität

Vereinbarungen zur Sicherung der Qualität in der deutschen Automobilindustrie

  1. Gemeinsame Verantwortung
    Die Sicherung der Qualität ist eine gemeinsame Verantwortung von Herstellern und Zulieferern.
  2. Engagement und Umsetzung
    Hersteller und Zulieferer bekennen sich dazu alle erforderlichen personellen, organisatorischen, sachlichen und finanziellen Ressourcen einzusetzen, um die Qualität ihrer Produkte sicherzustellen. Jeder trägt Verantwortung für seinen Bereich und widmet sich zugleich den Schnittstellen im Hinblick darauf, dass die Qualitätsverantwortung unteilbar ist und die Vereinbarungen eingehalten werden.
  3. Sicherung der Qualität im Produkt-Lebenszyklus
    Die Hersteller verpflichten sich die Produktspezifikation inklusive Verantwortlichkeiten, Schnittstellen, Termine, Kosten und Qualitätsziele sowie Design - Freeze rechtzeitig und eindeutig zu definieren. Die Zulieferer verpflichten sich, im Rahmen ihrer Entwicklungsverantwortung bei der Definition mitzuwirken und die Termin-, Kosten- und Qualitätsvereinbarungen im Produktentstehungsprozess und deren Absicherung in der Serie über die gesamte Lieferkette einzuhalten.
  4. Information und Transparenz
    Hersteller und Zulieferer stellen sicher, dass jede Änderung von Termin, Prozess, Material, Standort, Technologie, Einbauort und Einsatzbedingungen während der Serie rechtzeitig angezeigt, abgestimmt und freigegeben wird.
  5. Rasches Handeln
    Hersteller und Zulieferer stellen im Fehlerfall sicher, zeitnah zu informieren, umgehend entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten und die Ursachen nachhaltig abzustellen. Sie arbeiten dabei eng und vertrauensvoll zusammen.
  6. Qualitätskosten
    Die Gewährleistung- bzw. Garantiekosten werden mit dem Zulieferer entsprechend den jeweiligen vertraglichen Regelungen verursachergerecht und fair abgewickelt. Zur Abwicklung der Qualitätskosten hat der VDA Einkaufsbedingungen empfohlen.
  7. Kommunikation
    Hersteller und Zulieferer verpflichten sich, keine öffentlichen Schuldzuweisungen vorzunehmen. Falls eine externe Kommunikation erforderlich wird, ist diese gemeinsam abzustimmen. Sie wird im Regelfall vom Hersteller vorgenommen. Das entbindet den Zulieferer nicht von seiner Mitverantwortung für die Qualität.

Ludwig Erhard- Preis
Erstmalige Veröffentlichung der Endrunden-Teilnehmer

Zum ersten Mal in der Geschichte des Ludwig-Erhard-Preises (LEP) hat die Jury die Teilnehmer der Endrunde 2005 veröffentlicht:

  • Blaupunkt GmbH, Hildesheim; 2.400 Mitarbeiter; car-hifi-Produkte
  • BMW AG (TA 3), Dingolfingen, Landshut und Berlin; ca. 3.300 Mitarbeiter; Fahrwerksteile für die BMW Group
  • Busch-Jaeger Elektro GmbH; Lüdenscheid; ca. 1.100 Mitarbeiter; Elektrohaustechnik
  • Emz-Elektromanufaktur Zangenstein Hanau GmbH & Co. KG aA; ca. 330 Mitarbeiter; Haustechnik, Hausgeräte, Umwelttechnik
  • FTE autimotive Möwe GmbH; ca. 265 Mitarbeiter; Kupplungs- und Bremsteile für die Automobilindustrie
  • Herth+Buss GmbH & Co. KG; Heusenstamm; ca. 160 Mitarbeiter, Groß- und Außenhandel
  • Kautex Textron GmbH, Wissen; Kunststoffprodukte für die Automobilindustrie
  • LIW Schornsteinfegerhandwerk Hessen
  • Praxis für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Schöttelndreier + Dr. Rapsch, Bielefeld; 10 Mitarbeiter
  • Stryker Trauma GmbH, Schönkirchen; ca. 430 Mitarbeiter; Medizinprodukte
  • T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Dresden; ca. 290 Mitarbeiter; Multimedia-Dienstleister

Leistungen schwanken ganz erheblich - neue Studie zur Qualität in deutschen Krankenhäusern

Die BQS (Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung) hat für die 2200 deutschen Krankenhäuser eine Auswertung über deren Qualitätsleistung entwickelt. Die wesentlichsten Ergebnisse: - die Qualität der deutschen Krankenhäuser entspricht der Leistung anderer Kliniken in Westeuropa - bei bestimmten Leistungen streuen die Ergebnisse erheblich (z. B. hohe Infektionsraten beim Einsetzen künstlicher Hüftgelenke in manchen Kliniken). Das Krankenhausranking ist im Internet verfügbar unter www.bqs-outcome.de

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